Menschenaffen
Danuvius guggenmosi und der kleine Nachbar
<p>Wegen seines geringen Gewichts lebte <em>Buronius </em>wahrscheinlich ganz oben in den Baumkronen und ernährte sich von Blättern. </p><p><em>Danuvius </em>war mehr als doppelt so schwer. Dank seiner Fähigkeit, aufrecht zu gehen, durchstreifte er ein viel größeres Gebiet am Boden und auf dicken Ästen, um Früchte und andere Nahrung zu finden. </p>
Die Sensation:
<p><strong>Danuvius guggenmosi </strong></p><p>2019 machten die Forscher einen spektakulären Fund in der Tongrube Hammerschmiede: Sie entdeckten eine neue Menschenaffenart: <br><em>Danuvius guggenmosi – auch bekannt als Udo. </em></p><p>Sensationell sind auch die Erkenntnisse, wie sich Udo fortbewegte: <br>Er kraxelte mit gestreckten Armen und Beinen durch die Bäume und konnte bereits aufrecht gehen! Er naschte wohl gerne an den reichlich vorkommenden Trauben, was seine schadhaften Zähne erklären könnte </p>
Der kleine Nachbar:
<p><strong>Buronius manfredschmidi </strong></p><p>Im Jahr 2024 folgte die nächste Überraschung: Direkt neben Udos Knochen fanden sie Zähne und eine Kniescheibe einer zweiten, noch unbekannten Affenart: <br><em>Buronius manfredschmidi </em></p><p>Mit einem Gewicht von nur etwa 10 Kilo ist er der kleinste Menschenaffe, der je auf der Erde gefunden wurde! </p>
Wer frisst was?
<p>Wenn zwei so ähnliche Tierarten zur gleichen Zeit im selben Wald leben, gibt es oft Streit um Futter. Doch Udo und sein kleiner Nachbar lösten das geschickt, indem sie sich den Lebensraum sinnvoll aufteilten. Der Kleine ging in die Baumkronen, der größere mehr in Bodennähe. </p>